Gaza: Hamas schaltet die Lichter aus
Es ist – mal wieder – soweit: Den Arabern“Palästinensern” in Gaza droht, glaubt man ihrer Propaganda, eine humanitäre Katastrophe. Sie haben keinen Strom mehr. Und verantwortlich dafür soll, natürlich, das “zionistische Krebsgeschwür” sein, das in zivilisierteren Gegenden als Israel bekannt ist, hat es doch als Reaktion auf andauernden und in den letzten Tagen intensivierten Beschuß mit Kassams und Mörser-Granaten seine Treibstofflieferungen nach Gaza eingestellt. Es ist nur folgerichtig “das wichtigste Kraftwerk der Region seit Sonntagabend außer Betrieb”.
Betroffen, heißt es, seien vom Energiemangel bis zu 800.000 von 1.5 Millionen “Palästinensern”, die Hamas, jene klerikal-nazistische Bande, die Gaza regiert, erklärte, es hätte schon sechs Tote in stromlosen Krankenhäusern gegeben, während Fatah-Chef Abu Mazen, nebenbei “Präsident” der “Palästinenser”, sich gleich an die Vereinten Nationen wandte mit der Aufforderung, diese mögen Druck ausüben auf Israel, damit es die Blockade Gazas beende. Erwartungsgemäß ließ Generalsekretär Ban Ki-Moon sich nicht lange bitten: Er warnte vor einer “Kollektivstrafe”.
Doch wie so oft sitzen die Vereinten Nationen sowie alle, die nun um die armen “Palästinenser” bangen und nachplappern, was diese ihnen einflüstern, einer durchaus gekonnt inszenierten Lüge auf. Nicht von der israelischen Blockade betroffen sind nämlich Stromlieferungen, die immerhin 75 Prozent des “palästinensischen” Energiebedarfs decken. Das hierfür maßgebliche israelische Kraftwerk in Ashkelon gehört freilich regelmäßig auch zu den Zielen “palästinensischer” Kassams, was dortselbst seltsamerweise jedoch eben nicht als Kündigungswunsch gesehen wird.
Die Behauptung des Vize-Chefs der “palästinensischen” Energiebehörde, Kanaan Abeid, das “palästinensische” Kraftwerk sei wegen Treibstoffmangels abgeschaltet worden – Vorräte seien zudem nicht vorhanden -, gehört dabei mit zur Inszenierung. Bis Donnerstag wurde ja ganz regulär Treibstoff geliefert. Und da an Freitagen grundsätzlich keine Lieferungen stattfinden, konnten am Sonntag also höchstens zwei Tageslieferungen ‘fehlen’ – und so gering dürften die Vorräte in einem ordentlich geführten Lager nicht sein.
Tatsächlich steckt nicht Israel hinter der angeblich drohenden humanitären Krise in Gaza, sondern es ist die Hamas, die die Stromzufuhr für die in ihrem Herrschaftsbereich Lebenden schlicht unterbrach, um Kapital aus der Blockade der Treibstofflieferungen durch Israel zu schlagen – ein Plan, der aufzugehen scheint, wie die Reaktionen besonders der Vereinten Nationen, nicht aber nur die, zeigen. Unhinterfragt übernehmen Agenturen und Medien die Parolen der nie unter Waffenmangel leidenden “Palästinenser” und stellen Israel an den Pranger.
Dabei müßte Vernunftbegabten schon auffallen, daß die “Palästinenser” einmal mehr maßlos übertreiben. Wenn Israel viel zu zuverlässig auch weiterhin gut 75 Prozent des Energiebedarfs in Gaza deckt, können nicht gleichzeitig zwei Drittel der in Hamastan Lebenden im Dunkeln sitzen. Von Israel überhaupt zu erwarten, daß es trotz täglicher Angriffe Gaza (nicht nur) mit Energie beliefert, ist ohnehin schon reichlich paradox. Besonders deutlich wird das am Beispiel des Kraftwerks in Ashkelon, das immerhin mindestens 70 Prozent des in Gaza verbrauchten Stroms liefert, dennoch aber immer wieder beschossen wird.
Die “Weltgemeinschaft”, die EU darf dabei selbstverständlich nicht fehlen, deren Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner sich nicht schämte, Israel eine “Kollektivbestrafung” vorzuwerfen, jedenfalls steht hinter ihren “Palästinensern”, die die aktuelle humanitäre Katastrophe schlicht selbst zu verantworten haben, weil sie jene inszenieren, dafür aber nicht zur Verantwortung gezogen werden. Nimmt die Hamas der Bevölkerung Gazas den Strom, kann dafür nur Israel verantwortlich sein. Derlei Unfug hat Tradition, und an der scheitert jede Vernunft.
Update:
Die PALPRESS News Agency meldet, daß in Gaza Bäckereien auf Druck der Hamas-Bande schließen müssen, obgleich sie noch Vorräte für bis zu vier Wochen haben. Israel kündigte unterdessen eine Lockerung der Blockade an. Leider.

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