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Archiv für Oktober, 2008

Grüße aus Teheran: Piraten entschärfen (unfreiwillig) ‘Dirty Bomb’

22. Oktober 2008

Barack Hussein Obama würde, so er denn als Präsident der Vereinigten Staaten ins Weiße Haus einzöge, sich ganz ohne Vorbedingungen zu Gesprächen treffen mit Mahmoud Ahmadinejad, dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Israel und dessen Bevölkerung auszulöschen.

Daß diese Drohung keine leere ist, wie das der demokratische Präsidentschaftskandidat in den USA und allerlei friedenstaube Bessermenschen in aller Welt so gern glauben mögen, machen von den im Obama-Taumel gefangenen Medien ignorierte Erkenntnisse über den wahren Charakter eines iranischen Schiffs deutlich, das im August Beute von Piraten wurde.

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tw_24 Gesellschaft

Erwin Huber: Vertrauensretter des Tages

20. Oktober 2008

Die Politik sah einen Grund zu feiern. Sie sei, lobten sich ihre Protagonisten selbst, “handlungsfähig”, da, “wenn sie gebraucht” werde, und auch noch “schnell”. Und es war den Damen und Herren Volksvertretern auch gar nicht peinlich, daß sie, da sie ja, wie sie ebenfalls betonten, nicht ahnen, was da noch kommen könnte, sich kaum anders verhalten als jene, von denen sie meinen, sie “retten” zu müssen, indem sie mit bis zu 500 Milliarden Euro für “Vertrauen” sorgen. Mit fremdem Geld fällt das Spielen eben leicht.

Und noch leichter, so scheint’s, ist es, Großzügigkeit zu zeigen, wenn es nicht um das eigene Geld geht. Erwin Huber, christsozialer Finanzminister des Freistaats Bayern, als Vorsitzender des Verwaltungsrats der BayernLB aber wohl auch zum Banker qualifiziert, faßt diese Haltung prototypisch in Worte:

“Wir sind bereit dazu, die Hilfen des Bundes in Anspruch zu nehmen.”

Und davor, vor dieser zweifellos großen Opferbereitschaft, diesem Mut, Hilfe, die dringend benötigt wird, “in Anspruch” zu nehmen, muß man einfach Achtung haben. Nicht auszudenken, die BayernLB unter dem Verwaltungsratschef Erwin Huber wäre in einer Lage, in der sie nicht sich großmütig herablassen könnte, Hilfe “in Anspruch” zu nehmen.

Dankbar sein müssen wir offenbar, daß genau dieser schlimme Fall dank der hervorragenden Arbeit auch Erwin Hubers nicht eintraf …

tw_24 Dummheiten, Gesellschaft

Nutten raus: EU-Parlamentarier wollen Prostitution nicht mehr fördern

14. Oktober 2008

Es ist sicher nicht leicht, EU-Parlamentarier zu sein. Fürstlich entlohnt werden sie zwar, aber wo Geld ist, lockt eben auch die Versuchung – und zwar nicht nur jene in Gestalt zahlloser Lobbyisten. Auch Prostituierte wollen den bedauernswerten VolksvertrParlamentariern zu Diensten sein. Und das, nun, zumindest das ist in höchstem Maße unmoralisch und die so Umworbenen offenbar schwach.

“37 EU-Abgeordnete forderten Parlamentspräsident Pöttering auf, die Förderung der Prostitution durch die europäischen Volksvertreter einzudämmen. Konkret verlangten die Abgeordneten von jedem Hotel, in dem die 785 EU-Parlamentarier und ihre Mitarbeiter bei Dienstreisen auf Kosten der Steuerzahler wohnen, eine Garantiererklärung, die den Besuch von Prostituierten auf den Zimmern ausschließt. Außerdem soll den Mitarbeitern des Parlaments untersagt werden, Prostituierte in ihren Hotels zu empfangen. [..]

Für Pöttering ist die Angelegenheit kniffelig. Seine Kollegen fordern einen konkreten Aktionsplan. Auf der anderen Seite ist eine ‘Garantieerklärung’ für saubere Hotels nur schwer umzusetzen. Wer will die Hotels kontrollieren? Außerdem sind in der kleinen französischen Stadt Straßburg alle Herbergen während der Parlamentswochen ausgebucht, jedes Bett wird gebraucht – und niemand kann sich erlauben, Hotels ohne ‘Garantieerklärung’ auf eine schwarze Liste zu setzen.”

Da harren wir gespannt auf eine Lösung, welche die sonst gefährdete Würde der Parlamentarier vor allem aus nordeuropäischen Staaten – aber aus allen politischen Lagern – retten wird. Interessant freilich wäre auch zu erfahren, in welchem Maße denn die Hotelgäste bisher zur Förderung der in Frankreich verbotenen Prostitution beitrugen.

Immerhin jedenfalls haben die vom Angebot versuchten Parlamentarier offenbar gewisse Ansprüche: “Die Abgeordneten bevorzugen Eskortdamen, Callgirls mit hohem Niveau. Sie finden kleine Anzeigen und rufen dann an”.

tw_24 Gesellschaft

Schon GEZahlt?

12. Oktober 2008

Der Deutschen TV, vor allem jenes, für das sie zwangsweise zu bezahlen haben, ist eine Plage. Und vor allem ist es ganz besonders peinlich, wenn die öffentlich-rechtlichen Staatskanäle ihren Expansionsdrang ins Internet mit dem Widerstand gegen das Dritte Reich gleichzusetzen suchen. Einer, den sie in ihrer selbstherrlichen Prunksucht ehren wollten mit dem “Deutschen Fernsehpreis”, gab sein Qualitätsurteil mit diesem ab:

“[W]ährend der Aufzeichnung der Gala lehnte Marcel Reich-Ranicki den Preis ab. Zunächst hielt Moderator Thomas Gottschalk persönlich die Laudatio für Reich-Ranicki und gestand, dass er ihn ’sehr verehre’. Danach trat der ‘Literaturpapst’ selbst ans Mikrofon und fand harte Worte: ‘Ich kann diesen Preis nicht annehmen. Man hätte mit seiner Zeit während der letzten drei Stunden weit Besseres anfangen können als diesen Mist hier.’ Weiter kritisierte er das aktuelle Fernsehprogramm als ‘Blödsinn’ und setzte nach, dass nur noch auf Arte und 3Sat manchmal eine gute Sendung liefe. Sein Resümee des Abends: ‘Ich gehöre hier nicht hin. Ich werfe den Preis von mir!’”

Das 2DF, heißt es, wird die Preisverleihung, also diesen “Mist”, am Abend ungeschnitten senden.

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“Grüne” auf Kurs: Hamburg bekommt Kohlekraftwerk

10. Oktober 2008

Nun haben – durchaus erwartungsgemäß – die Öko-Freaks in Hamburg, wo sie sich GAL nennen, gezeigt, was in “Bündnis 90/Die Günen” steckt. Weil Macht ja so toll ist, nickten sie den Bruch eines ihrer Wahlversprechen ab. Ein Kohlekraftwerk, eine Dreckschleuder, wird mit ihrem Segen gebaut und betrieben. Letzteres, das verkaufen sie tatsächlich als “Sieg”, zwar nicht immer mit voller Kraft, aber wer einerseits den “Klimawandel” zumindest bremsen will, kann das nunmal andererseits nicht glaubwürdig mit gedrosselten neuen Dreckschleudern.

Gut, vielleicht werden die Grünalternativ-Machtgeilen ein paar Radwege durchsetzen in Hamburg, und das ist dann bestimmt eine ganz, ganz tolle Leistung, für die sie sich loben werden. Tatsächlich gemessen an ihren eigenen Ansprüchen sind sie jedoch nur lächerlich – und grandiose Wahlbetrüger. Für Macht opferten sie Grundsätze, in der Realität der dann mit etwas dreckigerer Luft gesegneten Metropole bekommen sie freilich herzlich wenig Macht, man sieht es deutlich daran, wie sie ihr Wahlversprechen jetzt durchsetzen. So schützt man Umwelt, wahrlich.

tw_24 Gesellschaft, Schlachtzeilchen

Retter des Tages: Dieter Gorny fordert Internet-Sperre für “Raubkopierer”

8. Oktober 2008

In Berlin beginnt die Popkomm mit knapp 850 Ausstellern aus 52 Ländern. Auf der Messe, in deren Rahmen 400 Künstler aus 32 Ländern in rund drei Dutzend Clubs auftreten werden, wird sich die Türkei als Partnerland präsentieren. Freilich geht es wohl weniger um Kultur denn um Geschäfte auf dieser Messe. “Die Popkomm”, heißt es auf der offiziellen Homepage, “ist die internationale Businessplattform der Musik- und Entertainmentbranche.”

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tw_24 Gesellschaft

Doidschdunte II

7. Oktober 2008

Das Bundesministerium der Justiz hat einen “Leitfaden zur Impressumspflicht” vorgelegt, für den vor allem eines gilt: Er ist günstigstenfalls eine “Orientierungshilfe”, “rechtsverbindlich ist er nicht”.

Offenbar ist das Justizministerium nicht nur damit überfordert, auch nur eine rechtsverbindliche Orientierungshilfe zu formulieren, es beherrscht ja noch nichtmal das deutsche Sprech annähernd richtig. Wie sollte es sich da erst mit Gesetzen auskennen?

Freiwillige vor! Dem Leitfaden dienen!

tw_24 Dummheiten, me, myself and i

US-Wahlkampf: Süddeutsche Zeitung kämpft für Obama

5. Oktober 2008

Die Süddeutsche Zeitung hat einen schlimmen Skandal ausgemacht: “Palin wirft Obama Nähe zu Terroristen vor”. Die New York Times, heißt es in dem Bericht, habe zuvor über Kontakte Barack Hussein Obamas zu einem “Mitbegründer einer linken Terrorgruppe berichtet”, was Sarah Palin nun schändlicherweise ausnutzte, den Hoffnungsträger des Münchener Tageblatts “zu diffamieren”.

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tw_24 Gesellschaft, Weltpolitik

Paul McCartney: Ich krieg Plaque

3. Oktober 2008

Nein, nein, nicht wegen der Musik. Die trifft manchmal meinen Geschmack, manchmal eben nicht. Und über selbigen lässt sich eh nicht streiten, wie ich entsetzt feststellen musste. *g* Vielmehr gibt es Namen, die einem dauernt in der Presse oder im Fernsehen begegnen. Oft beachte ich sowas nicht, was interessiert mich, das Paris Ihre “Innerstes” zeigte, oder Britney betreut wird. Ich blende es weitgehend aus, es sei denn, es ist so penetrant präsent, dass man nicht mehr wegschauen kann.
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Rene Frechheiten, me, myself and i , ,