Israel: Mit Bußgeld gegen SPAM
SPAM nervt und ebenso Newsletter etwa von Versandhändlern, die möglicherweise gut gemeint sind, aber doch nicht explizit bestellt. In Israel gilt seit Monatsbeginn ein Gesetz, mit dem unerwünschte E-Post, aber auch Fax- und SMS-Nachrichten bekämpft werden sollen.
Der Versand von nicht ausdrücklich bestellter Werbung oder von Propagandamaterial kann nun mit Bußgeldern von bis zu 1.000 Shekel (rund 200 Euro) je Nachricht und bis zu einer Gesamtsumme von 200.000 Shekel geahndet werden – so denn ein Absender auch gefunden wird.

Seriöse Anbieter fordern unterdessen freilich die Empfänger ihrer Nachrichten auf, sich erneut zu registrieren, während weniger seriöse Zeitgenossen von einem Bußgeld in Höhe von 40.000 Euro wohl kaum sich abschrecken lassen werden.
Nicht vom im Juni beschlossenen Werbeverbot ‘betroffen’ sind herkömmliche Briefkästen; und auch Politiker müssen weiterhin damit rechnen, daß zu ihnen unaufgefordert Kontakt aufgenommen wird. Dafür sind sie aber auch Politiker.

Letzte Kommentare