B.O.f.H. 2000/40: Wenn sie denken, der B.O.f.H. sei verschwunden …
Ein simpler Test …
Es läuft schon eine ganze Weile alles normal und ohne größere Probleme, und es gibt Gerüchte, daß sie ihre Schärfe verloren hätten! Wissen sie wirklich noch, was eine vollständige Ausgabe von Handbüchern ist und wie heftig sie damit auf Nutzer einschlagen müssen, die nerven?
Dieser einfache Test kann ihnen helfen, ihr Niveau wiederzuerlangen …
1. Sie kommen um 8:17 Uhr zur Arbeit, wo sie schon ungeduldig von jemandem erwartet werden. Jeder weiß jedoch, daß sie erst um 8:30 Uhr mit der Arbeit beginnen, nachdem sie das Zeitungsstudium beendet haben. Doch ihr Gast ist neu und sie spüren Mitleid mit ihm.
- Sie helfen ihm, sein Problem zu lösen.
- Sie klären ihn über ihre normalen Arbeitszeiten auf und helfen dann bei der Problemlösung.
- Gehen zur Routine über, um den geregelten Ablauf des restlichen Tages nicht zu gefährden.wird in den Mülleimer geworfen.
- Studieren bis 9:00 Uhr die Zeitung, um ihre Haltung zu untermauern.
- Sie bringen ihm bei, was sie unter ´nur ein paar Augenblicke Geduld´ verstehen, indem sie mit ihm einen Ausflug in den Serverraum unternehmen und ihn die Wirkung des Feuerlöschgases spüren lassen.
2. Ein Nutzer, der mit den einzelnen Innenteilen seines PC herumgespielt hat, um herauszufinden “wie sie funktionieren” wird bezeichnet als:
- ein Hacker?
- ein Herumpfuscher?
- ein Idiot?
- ein Techniker?
- Patient in einer Klinik. Möglicherweise?
3. Der Film über jemanden, der den System-Administrator genervt hat, hieß
- Das Netz?
- Matrix?
- Marry Poppins?
- Eine Frage der Ehre?
- E. Todessehnsucht II?
4. Sie gehen mit ihrem Chef, einem Verkäufer und einem Erbsenzähler asiatisch essen. Ihre größte Sorge ist:
- daß der Erbsenzähler das großartige Geschäft, das sie gerade gemacht haben, absegnet.
- daß ihr Atem nach dem Essen noch gut ist.
- daß sie rechtzeitig wieder in ihrem Büro sind.
- wie viele kalte Eisvögel sie in einer Stunde verdrücken können.
- wie sie eine Handvoll gehacktes Chili ins Essen des Erbsenzählers schmuggeln können ohne dabei aufzufallen.
5. Die Arbeitsschutzinspekteure besichtigen ihren Arbeitsplatz und stellen eine extreme Gesundheitsgefährdung fest.
- Sie meinen damit offensichtlich die scharfen Kanten an den Metallschränken und Regalen.
- Sie meinen damit den Rechner, den sie reparieren ohne die Stromversorgung unterbrochen zu haben.
- Sie meinen damit die entfernten Bodenabdeckplatten im Rechnerraum.
- Sie sind schockiert über die fehlende externe Frischluftzufuhr.
- Sie haben offenbar übersehen, daß sie die Beschriftung der Knöpfe zum Öffnen der Tür und zum Auslösen des Feuerlöschgases vertauschten, als sie den Raum betraten.
6. Ihr Lieblings-Ingenieur hat Geburtstag. Sie wollen ihm ein Geschenk machen, das er sich schon immer am meisten gewünscht hat. Sie schenken ihm:
- einen entmagnetisierten Minischraubenzieher, in dessen Schaft sein Name eingeritzt ist.
- ein Buch mit dem Titel “Elektronik für Anfänger”.
- ein “Windows für Einsteiger”-Buch.
- eine Wartungsanleitung für die Technik, für deren Funktionieren er zuständig ist.
- einen größeren Hammer.
7. Ein Nutzer hat sie schon dreimal in einer Woche damit genervt, daß er sein Passwort vergessen hat.
- Sie ändern es für ihn.
- Sie ändern es in etwas wie: ´IchliebeAnalsexOhja´.
- B., dann entziehen sie ihm die Rechte, es wieder zu ändern.
- C., dann sorgen sie dafür, daß sein Passwort im Klartext und groß auf seinem Bildschirm angezeigt wird.
- D., dann holen sie ihren Lötkolben und ihr ´Handbuch für Tätowierer´ hervor.
8. Ihr Chef kommt vorbei, um sich mit ihnen darüber zu unterhalten, daß sie zuviel Zeit im Internet verbringen.
- Sie geben zu, daß es in der letzten Zeit doch etwas viel war.
- A., aber sie sagen, daß alles Seiten, die sie angeschaut haben, etwas mit ihrer Tätigkeit zu tun hatten.
- Sie leugnen alles.
- Sie leugnen alles und machen einen anderen für das erhöhte Datenaufkommen verantwortlich.
- Sie geben alles zu, lassen dann auf ihrem Monitor die Protokolle anzeigen, wer alles die einschlägigen Pornoseiten besucht hat und versprechen, Namen zu nennen.
9. Jemand hat den Schlüssel zum Aufbewahrungsschrank für die Sicherungskopien verloren. Sie sind jetzt extrem besorgt:
- weil sie nun keinen Aufbewahrungsort mehr für die Sicherungskopien haben.
- weil sie nun nicht mehr an die Sicherungskopien herankommen, wenn sie gebraucht werden.
- weil sie gar nicht gewußt haben, daß es Schlüssel für den Schrank *GAB*.
- weil der Interessent, dem sie den Schrank angeboten haben, jeden Tag auftauchen kann.
- weil der Inhalt ihres Spirituosenlagers nun für jedermann zugänglich ist.
10. Sie treffen sich mit ihren Benutzern, wo sie gefragt werden, wieso sie so häufig ihr Hochspannungswerkzeug zur Fehlersuche verwenden.
- Sie stimmen zu, es niemals wieder einzusetzen.
- Sie stimmen zu, es nur noch mit einer Spannungsbegrenzung einzusetzen.
- B., und sie versprechen, es niemals bei Datenträgern anzuwenden.
- C., und sie versprechen, auch die Schaltkreise der Telefon zu verschohnen.
- B. und C., solange Geschlechtsteile nicht verboten sind.
Wie lautet die Antwort?
Wie bei den meisten Tests dieser Art gibt es keine richtige Antwort, nur Antworten, über die sie selbst nachdenken müssen und ihre Schlüsse ziehen sollten. Es sei denn, sie sind ein Microsoft Certified Engineer (MSCE), denn in diesem Fall wird ihnen die Auswertung in leichtverdaulichen Häppchen serviert werden.
Wir danken für ihren Anruf beim Bastard-Service, sie sind Anrufer Nummer 473.

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