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Pressefreiheit

Britney Spears tritt am Wochenende in Berlin auf. Der Sängerin Management hat, so heißt es, für freie und Agentur-Photgraphen ein Bilderverbot erlassen, was diese gar nicht erbaulich finden. Sie hätten nämlich nur allzu gern in Wort und eben auch Bild über den Auftritt berichtetgeworben.

“Wenn das Management so ein Tamtam mache, müssten sie halt auf Werbung verzichten.”

Wo Werbung mit Bildern nicht gemacht werden darf, ist, logisch, die Pressefreiheit in höchster Gefahr, wie der Deutsche Werberverb Journalistenverband warnt. “Das kann nicht sein. Da ist ein Boykott die einzige und richtige Lösung”.

Wenn in den nächsten Tagen Zeitungen erscheinen mit leeren Spalten oder gar Seiten, wo berichWerbung gemacht werden sollte, glauben wir, daß wir etwas vermissen.

  1. 27. Juli 2009, 08:41 | #1

    Naja, ich hab grad gesehen, was es da zu fotografieren gegeben hätten, wenn man denn gedurft hätte. War vllt. ganz gut dass das Verbot bestand. An Britney hätte nur Rubens seinen Spass gehabt.

  2. 27. Juli 2009, 09:58 | #2

    Dann scheint die “Pressefreiheit” aber jedenfalls nicht sonderlich gelitten zu haben. Oder aber die organisierten Schreihälse, die sich um die Gelegenheit gebracht sahen, Werbung machen zu dürfen, sind noch nichtmal in der Lage ein – in Worten: ein – einziges Konzert zu boykottieren, wie sie es angedroht hatten. Eine schwache Vorstellung …

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