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So sieht es aus, wenn ein Bündnis aus Industrie und Politik mit Silverlight – Microsoft zeichnet für die Gestaltung mitverantwortlich – und Google Analytics (!) ein “Bündnis gegen Kinderpornographie” sein will. Echt stark.
So sieht es aus, wenn ein Bündnis aus Industrie und Politik mit Silverlight – Microsoft zeichnet für die Gestaltung mitverantwortlich – und Google Analytics (!) ein “Bündnis gegen Kinderpornographie” sein will. Echt stark.
Wer schon immer wissen wollte, wie die Polizei vorgeht in ihrem Kampf gegen Kinderpornographie, muß SPIEGEL online, das Portal des Klatschheftchens Der SPIEGEL, visitieren, das Beamten exklusiv bei der Dateiensichtung über die Schulter blickt:

Leider verraten die investigativen Aufklärer nicht, ob die Farbe der “Dateien” etwas zu tun hat mit dem Geschlecht möglicherweise Abgebildeter …
An deutschen Schulen spielt sich eine humanitäre Katastrophe ab. Aber wenigstens die CDU im offenbar besonders betroffenen Baden-Württemberg will nun endlich handeln:
“Man wolle nicht länger akzeptieren, dass halbverhungerte Kinder in den Schulen säßen, sagte Generalsekretär Strobl auf dem Landesparteitag in Friedrichshafen. Seine Partei werde deshalb nach Wegen suchen, Eltern zu sanktionieren. [..] [W]enn Eltern ihrem Erziehungsauftrag nicht nachkämen und selbst für einfachste Dinge keine Sorge trügen, müsse das Konsequenzen haben. Im Gespräch sind unter anderem die Einbehaltung des Kinderzuschlags beim Arbeitslosengeld II oder die Kürzung des Kindergelds.”
Das ist nur logisch, denn vom gekürzten Geld wird dann von den so sanktionierten Eltern mit Sicherheit das gesunde Essen gekauft, das nach Angaben einiger Experten ohnehin schon nicht mit Regelleistungen bezahlbar ist.
Für Schüler wie Eltern kostenloses an Schulen verteiltes Obst lehnen tapfere Christenmenschen allerdings auch ab.
“Jedem Grundschüler täglich kostenlos einen Apfel oder ein anderes Stück Obst reichen, das will die EU mit ihrem Schulobstprogramm. Sachsen wird sich daran aber nicht beteiligen, beschloss das Kabinett.”
“Das EU-Schulobstprogramm, mit dem Brüssel die Bundesländer zur kostenlosen Verteilung von Äpfeln, Birnen und anderem gesundem Grünzeug an Schulen ermuntern wollte, hat in Hessen offenbar keine Chance. [..]
Nein zum Schulobstprogramm sagen Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern – weil’s zu kompliziert sei. Außerdem Niedersachsen – weil’s zu teuer sei. Einen niedersächsischen CDU-Abgeordneten zitierte das Hamburger Abendblatt Ende Oktober sogar mit der Warnung: ‘Wenn der Apfel gratis ist, wird er bald als Wurfgeschoss von Schülern benutzt!’”
Auch das ist eine in der Tat überaus reale Gefahr, denn besonders Halbverhungerte neigen dazu, mit Schulobst um sich zu werfen, das sie eben deshalb nicht bekommen werden, während daheim vom wegsanktionierten Geld endlich reichlich aufgetischt wird. Und so wird niemand mehr hungern müssen.
Am 19. November tickerte Associated Press (AP) über Pläne der Stadtverwaltung Jerusalems, für arabische Bewohner der israelischen Hauptstadt 5.000 Wohnungen zu errichten.
“The Jerusalem municipality on Thursday issued a statement detailing plans to build 5,000 new housing units for Palestinians in three neighborhoods in the eastern sector.”
Die “palästinensische” Maan News Agency berichtete am gleichen Tag Einzelheiten:
“Israel’s Jerusalem Municipality on Thursday publicized plans to build 5,000 housing units for Palestinians.
The construction proposals, which had yet to be approved by any local or district community, were aimed to build houses for Palestinians largely in Tel Edassa ad As-Sawarha.
Smaller plans were being considered for Deir Al-Amud and Al-Muntar in Beit Safafa, near the Gilo settlement, according to news release circulated by the municipality. Between 50 to 72 houses were being planned for construction in Abu Tor and Tzur Bahker, both in East Jerusalem, the release stated.”
In deutschsprachigen Qualitäts- und sonstigen Medien beschäftigte man sich am Donnerstag und Freitag auch mit dem Thema Wohnungsbau, hatten doch der US-Präsident Barack Hussein Obama, der UN-Chefsekretär Ban Ki Moon und die EU zuvor dargetan, daß die Errichtung von 900 Wohnungen in der Hauptstadt Israels wahlweise “illegal” sei, “sehr gefährlich” oder mißbilligt werde, sollen in sie doch jüdische Bürger einziehen.
Der Tagesspiegel aus Berlin etwa bot ein gewiß hochkarätiges “Expertenteam” auf, das unter der Überschrift “Was bedeutet Israels Schritt für den Frieden?” nicht darlegte, daß es um Pläne der Stadtverwaltung Jerusalem geht, aber durch seine Befassung mit dem Thema immerhin deutlich machte, daß Wohnungen für den Weltfrieden wohl so gefährlich sein können wie Atomwaffen in der Hand von Mullahs.
Wer so sensibel reagiert auf das Risiko, das 900 Wohneinheiten sind, sollte man meinen, wird die Gefahr, die von 5.000 Wohnungen ausgehen kann, erst recht angemessen würdigen wollen – allein schon aus Gründen der Ausgewogenheit in der Berichterstattung. Befragen wir mal die Suchmaschinen ausgewählter Exemplare der deutschen “Qualitätspresse”, die es doch bestimmt mindestens aufnehmen kann mit den Maan News:
Mehr…
Es war, es ist nicht alles schlecht an den Taliban, meint Sven Dietrich, SPD-Parteirat, auf dem Parteitag seiner Partei in Dresden. Und gewiß kennt der Genosse Sven Dietrich die wahren Hintergründe von 9/11 und hätte sie gern mitgeteilt. Doch die Redezeit, sie war zu knapp bemessen …
Gut, daß es die deutsche Sozialdemokratie noch gibt.
SPIEGEL online, das Boulevard-Portal des “deutschen Nachrichten-Magazins”, berichtete kürzlich über eine amerikanische Talkshow und das Ende eines dort geführten Gesprächs, das gewiß ungemein wichtig war für die gesamte Welt:
“Schließlich wurde das Gespräch fortgesetzt. King fragte Prejean, ob sie ihre Teilnahme am Schönheitswettbewerb bedaure. Prejean schilderte, wie erhebend es gewesen sei, im Rahmen ihrer ‘Miss’-Verpflichtungen ein Kinderkrankenhaus zu besuchen. Das schildere sie übrigens auch in ihrem Buch.
King: ‘Wir haben keine Zeit mehr. Danke, Carrie!’”
“Schließlich” also “wurde das Gespräch fortgesetzt” und von Gastgeber Larry King beendet: “Wir haben keine Zeit mehr. Danke, Carrie!”
Und was mitteilt SPIEGEL online einen Tag nach der zweifellos packenden Schilderung eines Gesprächsendes unter ausdrücklichem Hinweis auf eben jene? Dies:
“Schließlich brach sie das Gespräch vorzeitig ab. [..] Der Besitzer des ‘Miss Universe’-Organisation, Donald Trump, sagte CNN nach der Sendung: ‘[Sie] stürmte [..] aus dem Studio.’”
“Sie” brach “vorzeitig” ab, “stürmte” davon. Ja, wie war es denn nun, SPIEGEL online?
der Frankfurter Rundschau entnehme ich, daß Sie und Ihr Amt für psychische Erkrankungen, behandelnde Ärzte, die Einnahme von Medikamenten und verwendete Verhütungsmittel Ihrer Angestellten sich interessieren.
Als Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz sind Sie im Auftrag der Bürger Berlins tätig und deshalb doch sicher bereit, ihnen – ganz im Sinne einer transparenten Verwaltung – Auskunft zu geben über Ihre medizinische Vorgeschichte, über behandelnde Ärzte, darüber, welche Medikamente Sie in welchen Mengen nehmen, und genutzte Verhütungsmittel, oder?
MfG
Während der Demonstration ‘Freiheit statt Angst’, die am 12. September in Berlin stattfand, wurde, wie Videoaufnahmen zeigen, Teilnehmern übel mitgespielt. Wenigstens manche der eingesetzten Polizisten bemühten redlich sich darum, das Ansehen der deutschen Polizei zu verbessern:
“Die Perspektiven der Polizeikameras sind in den Videos daran zu erkennen, daß sie bei den gewalttätigen Ausschreitungen der Polizisten systematisch vom Geschehen weggedreht werden.”

… mich wundert das nicht. Ich hab schon seit 30 Jahren den Verdacht das in dem Laden was nicht stimmt.
Das deutsche öffentlich-rechtliche Frühstücksfernsehen ist doch besser als sein Ruf. Es kann sogar richtig gute RealSatire. Da präsentiert es etwa, der ‘Mauerfall’ muß ja gefeiert werden, einen Photographen, der, als es die Zone noch gab, Bilder machte, die er offenbar nur erfolgreich im deutschen Westen veröffentlichen durfte, um so wenigstens noch dazu beizutragen, Devisen für das zerfallende Land zu erwirtschaften.
Und dieser Photograph erklärt, daß mit dem ‘Mauerfall’ vor 20 Jahren endlich Reise- und vor allem Gedanken- und Meinungsfreiheit ausgebrochen seien, der diktatorische Staat Geschichte sei.
Im nächsten Beitrag befaßt das Aufsteh-TV dann sich mit Dienstleistern, die versuchen, private Spuren vom letzten Party-Photo (!) bis hin zur politischen Meinungsäußerung (!) aus dem Internet zu tilgen, damit der neugierige Personalverantwortliche des künftigen Chefs nichts zu sehen bekommt, was diesem vielleicht nicht passen könnte. Geraten wird, man solle das Netz doch mit positiven Mitteilungen füttern.
Wenn das nicht Kabarett auf allerhöchstem Niveau schon zu früher Stunde ist …
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