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Archiv für Januar, 2010

Ramsauer sagt dem Englisch den Kampf an

31. Januar 2010 Rene 1 Kommentar

So so, also mir gefällt das grundlegend, aber was passiert dann damit?

http://www.bmvbs.de/en

Und mal so gefragt, wieso muss man sich erst deutsche Namen für Sachen ausdenken? Deutsche Worte gibts doch schon genug,oder? *g*

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Tschekisten-Bilanz

30. Januar 2010 tw_24 1 Kommentar

“Betrachtet man die Zahl der Anmeldungen pro Beauftragten (Hauptbeauftragte und Einzelbeauftragte) lag der RBB im Jahr 2008 mit 73,63 Anmeldungen (Hörfunk und Fernsehen) je 100.000 Haushalte im vorderen Bereich der Landesrundfunkanstalten. Im direkten Vergleich erzielten beispielsweise der BR nur 53,85 Anmeldungen und der NDR/RB lediglich 49,63 Anmeldungen pro Beauftragten. Bezieht man in diese Betrachtung auch die Unterbeauftragten ein, deren Tätigkeit sich gleichfalls in der Zahl der Anmeldungen niederschlägt, meldete jeder Beauftragte des RBB 21,2 Geräte und des HR 21,11 Geräte an, während jeder Beauftragte des SWR/SR nur 8,17 und jeder WDR-Beauftragte lediglich 5,55 Geräte anzumelden vermochte. [..]
Während die Beauftragten des WDR in einem Turnus von 6 bis 24 Monaten erneute Prüfungen vornehmen, beträgt der Turnus beim BR 20 bis 48 Monate. Beim RBB liegt dieser zwischen 12 bis 24 Monaten.”

(17. KEF-Bericht, Mainz 2009, S. 229f.)

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Ausgesperrt: Freunde der offenen Gesellschaft ohne Gedächtnis (aktualisiert)

19. Januar 2010 tw_24 Keine Kommentare

Überraschung bei den Freunden der offenen Gesellschaft (FdoG): Am 5. Tag des noch jungen Jahres fanden zunächst die aktiven Mitglieder des Blogs beim Blick auf ihren Nutzerstatus von gleichberechtigten Administratoren sich degradiert zu Autoren, und nun sind sie nicht einmal mehr das – das Blog, das lange Zeit erreichbar war unter FdoG.org bzw. fdog.wordpress.org, ist mit seinen Inhalten verschwunden.

Ein früheres Mitglied, so die Vermutung, hat, da es seine administrativen Rechte behielt, diese ohne Ankündigung oder Begründung genutzt und damit durchaus auch kontroverse Beiträge zum Zeitgeschehen der vergangenen rund viereinhalb Jahre nicht nur ihren Autoren entzogen, sondern auch den Lesern, die nun wohl auch sich wundern, weshalb der ‘aktuellste’ Beitrag vom 18. Mai 2005 stammt.

Daß bloggende Zeitgenossen mehr oder weniger lange Auszeiten nahmen und nehmen werden, ist nachvollziehbar, daß es Boardbetreiber gibt, die überraschend dazu neigen, ganze Diskussionsforen verschwinden zu lassen, erlebten wir schon. Nun trifft es die (verbliebenen) Freunde der offenen Gesellschaft, doch verständlicher wird uns das nicht.

Gerade in einem Umfeld, das sich dem offenen Diskurs verschrieben hat, sollten Meinungsverschiedenheiten eben offen ausgetragen werden können, jedenfalls aber mit- statt gegeneinander oder durch schlichtes Abschalten. Gerade letzteres ist einfach schlechter Stil, besonders gegenüber den (ehemaligen) Mitstreitern, die so kalt enteignet werden, ihres Gedächtnisses beraubt.

Die (verbliebenen) Freunde der offenen Gesellschaft wollen durch diese Mißachtung und Vernichtung ihrer Arbeit in den vergangenen Jahren sich nicht einschüchtern lassen und machen – vorerst – unter neuer Adresse weiter:

 
Einen Rest von Anstand könnte der machtbewußte adminfdog zeigen durch die Bereitstellung einer Kopie der Beitragsdatenbank, wenn es schon nicht zur Wiederherstellung des alten Zustands reicht.

Nachtrag:

In einem, nun ja, “Bekennerschreiben” erklärt ein _datenkollektiv|taskforce_pswd*, es habe sich Zugang zum Blog der Freunde der offenen Gesellschaft verschafft und den “hier versammelten kapitalismus apolegeten den zugang gesperrt. bald werden wir dies blog und den hellbraunen inhalt entsorgen.”

Als Grund gibt das _datenkollektiv|taskforce_pswd* an, die Freunde der offenen Gesellschaft hätten vorgegeben “, gegen antisemitismus zu sein”. Dies allerdings werde “durch ihre unterstützung für den kapitalismus widerlegt [..], der den antisemitismus notwendig hervorbringt.”

taskforce_pswd_sl

Linken Antisemitismus, soll das wohl heißen, kann es nicht geben, und er darf deshalb nicht thematisiert werden, selbst wenn linke Schläger etwa ankündigen, in Berlin “in neuer Frische am alten Platz” bereitstehen zu wollen, um daselbst die israelische Regierung zu empfangen und ihr “klarzumachen, dass der Spaß in Deutschland vorbei ist”.

1.000 Jahre Roland Koch: Zwang macht glücklich

16. Januar 2010 tw_24 3 Kommentare

Roland Koch will eine Arbeitspflicht einführen. Nur durch Arbeit, und gemeint ist hier konkret die ‘unselbständige’, so die Überzeugung des “brutalstmöglichen Aufklärers” “jüdischer Nachlässe”, könne der Mensch sich verwirklichen, sich ‘integrieren’, ja, erst durch das Gefühl, ‘gebraucht zu werden’, und zwar zu explizit so bezeichneter “niederwertige[r] Arbeit, im Zweifel in einer öffentlichen Beschäftigung”, dürfe er glücklich sein. “In Deutschland gibt es Leistungen für jeden, notfalls lebenslang. Deshalb müssen wir Instrumente einsetzen, damit niemand das Leben von Hartz IV als angenehme Variante ansieht.” meint Roland Koch in einem Interview mit der Wirtschaftswoche.

Ob Hartz IV, benannt nach einem rechtskräftig verurteilten Freund eines ehemaligen deutschen Kanzlers, der gern sich ablichten läßt mit Despoten, die ihre eigene Bevölkerung zusammenknüppeln und -schießen lassen, “angenehm” ist, muß hier nicht weiter interessieren. Für Roland Koch macht offenbar Arbeit glücklich, die nicht etwa Verpflichtung ist, sondern Pflicht. Zwang ist “angenehm” auf dem Planeten Koch, Zwang nachzugeben wohl höchste Erfüllung. Wie weit entfernt ist Roland Koch von Zynismus und Menschenverachtung jener, die “Arbeit macht frei” zur Begrüßung zur Vernichtung durch “niederwertige Arbeit” bestimmter Menschen erdachten? Hat er vielleicht jene schon überholt?

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SPIEGEL online rechnet

11. Januar 2010 tw_24 Keine Kommentare

Was steckt dahinter, wenn SPIEGEL online titelt: “Bundesagentur muss jeden dritten Hartz-Bescheid nachbessern”? Sind dann von drei Hartz-Bescheiden ganze zwei korrekt? Nein. Es sind mehr. SPIEGEL online kann nur keine korrekten Überschriften formulieren.

“Hartz-IV-Empfänger haben in den ersten elf Monaten des Jahres 2009 in über 267.000 Fällen fehlerhafte Bescheide erhalten. Nach Angaben des ARD-Magazins ‘Report Mainz’ war damit mehr als jedes dritte Widerspruchsverfahren gegen die zuständigen Jobcenter erfolgreich.”

spon100111

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Wissenschaft ganz einfach: Freier Fall in der kalten Jahreszeit

7. Januar 2010 tw_24 Keine Kommentare

Im Sommer sind die Tage lang und die Nächte kurz; und wenn etwas von oben nach unten fällt, so wird es dabei schneller. Im Winter dagegen ist das anders: Die Tage sind kurz und die Nächte lang; und was herunterfällt, wird dabei immer langsamer. Physik mit dem Hessischen Rundfunk.

Und in der nächsten Woche erklären wir, wie groß die Fallhöhe im Winter mindestens sein muß, damit ein fallender Ast oder eine Baumkrone zwei Meter vor dem Boden aufhört herunterzufallen.

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