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Archiv für die Kategorie ‘Dummheiten’

“MdB 2.0″: Phoenix und Abgeordnete versuchen Web 2.0

24. November 2008 tw_24 3 Kommentare

In den Reichstag zu Berlin delegierte Abgeordnete haben es schwer. Immer mal wieder wird ihnen erzählt, wann sie denn ein Gewissen haben dürfen und wann die Entscheidung der Parteiführung gilt, daneben haben sie noch allerlei Ausschuß- und möglicherweise noch nebentätige Arbeit zu erledigen und dann ist da noch das Wesen Wähler, das, kaum zu glauben, auch noch das eine oder andere Anliegen hat.

Doch gerade an dieser Stelle scheint die Kommunikation zwischen Souverän und Repräsentanten nicht selten gestört. Der öffentlich-rechtliche Kultkanal Phoenix hat das Problem erkannt und den “MdB 2.0″ erfunden. Oder ist es vielleicht der “MdB 2.0 Beta”?

“Viele – gerade jüngere – Menschen finden nicht mehr den Weg zur Urne, boykottieren wichtige Wahlen durch Nichtteilnahme und sorgen so dafür, dass der Rückhalt für unsere Parlamentarier geringer wird. Ein Grund mag das vermeintliche oder tatsächliche Gefühl Einzelner sein, mit dem persönlichen Anliegen nicht mehr zu ‘seinem’ Abgeordneten.”

Ja – was? Vorzudringen und eine fähige Redaktion zu empfehlen, die vollständige Sätze schreiben kann? Nein. Es soll “MdB 2.0″ der “Versuch” sein, “die tatsächlichen Kommunikationsmöglichkeiten eines Bundestagsabgeordneten um die Realität neuer, interaktiver Kommunikationsformen vor allem jüngerer Menschen zu erweitern”, denn ältere Menschen sind ja bekanntlich zumeist das Problem, wenn es mit dem Computer Probleme gibt.

“Wir wollen junge Bürger dort abholen, wo sie sich heutzutage vor allem aufhalten: im Internet. Fünf junge Abgeordnete, alle unter 35, aus jeder im Bundestag vorhandenen Fraktion eine/r, haben sich bereit erklärt, zunächst bis zu den nächsten Bundestagswahlen eine Art Tagebuch zu führen [..].”

Der Abholservice scheint indes trotz Redaktion nicht recht zu funktionieren. “Fünf unterschiedliche Blickwinkel von fünf unterschiedlichen Charakteren, die aus fünf ganz unterschiedlichen Lebensverhältnissen heraus bereits in jungen Jahren eine erstaunliche Karriere in ihren Parteien gemacht haben” – und nicht da, wo “junge Bürger” sich aufhalten, halten sie sich nicht im Internet auf – sorgten für exakt – keine Kommentare.

Und das nimmt nicht wunder. “MdB 2.0″ ist nämlich so konfiguriert, daß ein Kommentar ungefähr gar nicht möglich ist – weder für “junge Bürger” noch für andere. Was also gemeint sein mag mit diesen, dem Original unverändert entnommenen schönen UnsäSätzen, das bleibt rätselhaft:

“Natürlich kann man ihnen Fragen stellen du Ihre Beiträge kommentieren und so mit ihnen – wie im Web 2.0 üblich – in direkten Kontakt treten. [..] Dabei wertet PHOENIX nicht, sondern begreift den User – und auch die Autoren – als mündige Bürger in einem gegenseitigen Dialog.”

Ist’s gar ein Scherz?

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Erwin Huber: Vertrauensretter des Tages

20. Oktober 2008 tw_24 Keine Kommentare

Die Politik sah einen Grund zu feiern. Sie sei, lobten sich ihre Protagonisten selbst, “handlungsfähig”, da, “wenn sie gebraucht” werde, und auch noch “schnell”. Und es war den Damen und Herren Volksvertretern auch gar nicht peinlich, daß sie, da sie ja, wie sie ebenfalls betonten, nicht ahnen, was da noch kommen könnte, sich kaum anders verhalten als jene, von denen sie meinen, sie “retten” zu müssen, indem sie mit bis zu 500 Milliarden Euro für “Vertrauen” sorgen. Mit fremdem Geld fällt das Spielen eben leicht.

Und noch leichter, so scheint’s, ist es, Großzügigkeit zu zeigen, wenn es nicht um das eigene Geld geht. Erwin Huber, christsozialer Finanzminister des Freistaats Bayern, als Vorsitzender des Verwaltungsrats der BayernLB aber wohl auch zum Banker qualifiziert, faßt diese Haltung prototypisch in Worte:

“Wir sind bereit dazu, die Hilfen des Bundes in Anspruch zu nehmen.”

Und davor, vor dieser zweifellos großen Opferbereitschaft, diesem Mut, Hilfe, die dringend benötigt wird, “in Anspruch” zu nehmen, muß man einfach Achtung haben. Nicht auszudenken, die BayernLB unter dem Verwaltungsratschef Erwin Huber wäre in einer Lage, in der sie nicht sich großmütig herablassen könnte, Hilfe “in Anspruch” zu nehmen.

Dankbar sein müssen wir offenbar, daß genau dieser schlimme Fall dank der hervorragenden Arbeit auch Erwin Hubers nicht eintraf …

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Doidschdunte II

7. Oktober 2008 tw_24 1 Kommentar

Das Bundesministerium der Justiz hat einen “Leitfaden zur Impressumspflicht” vorgelegt, für den vor allem eines gilt: Er ist günstigstenfalls eine “Orientierungshilfe”, “rechtsverbindlich ist er nicht”.

Offenbar ist das Justizministerium nicht nur damit überfordert, auch nur eine rechtsverbindliche Orientierungshilfe zu formulieren, es beherrscht ja noch nichtmal das deutsche Sprech annähernd richtig. Wie sollte es sich da erst mit Gesetzen auskennen?

Freiwillige vor! Dem Leitfaden dienen!

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An die Mitglieder der Bayern SPD

28. September 2008 Rene 2 Kommentare

Einige bei Euch haben doch den Knall nicht gehört? Mir egal ob die CSU in Bayern was verloren hat, sich bei 19% (- ca. 1 %) noch freudestrahlend vor eine Kamera zu stellen und von einer bunten Koalition zu träumen zeugt nun wahrlich von einem enorm ausgeprägten Realitätsverlusst.

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Doidschdunte

27. September 2008 tw_24 2 Kommentare

Ein – alle Achtung – “Förderverein Staatliche Grundschule Ronneburg” lädt, neben anderen, zu einer ganz besonderen Festivität.
Wer weniger als drei Fehler findet, der ist doof.

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Chip.de: Zu doof zum klauen

23. September 2008 Rene 3 Kommentare

Dreisst geklaut und doof online gestellt, so kann man die Heldentat des Chip Redakteurs bezeichnen, der sich bei Hobby Coder caschy die portable gemachte Firefox Version zum Download anbot. Soweit erstmal nicht schlimm, wenn man das ganze dann nicht noch Portable Firefox (CHIP-Edition) genannt, aber in der beiliegenden Readme die Daten des Erstellers belassen hätte. Dafür gibts vllt. keine Klage, aber einen Preis: Den goldenen Blödmann.

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Värde hat ‘ne Schraube locker

1. September 2008 Rene Keine Kommentare

vaerde.jpg

Das Prinzip ist einfach und einfach erfolgreich. Kaum einer, der nicht ein Ikea Regal sein eigen nennt, nannte oder zumindest schon von Ikea gehört hat. Und ich gestehe, ich hab auch bereits in der Vergangenheit Ikea Möbel gehabt, hab noch einiges und werde … jaa, da is der Haken. Ob ich so schnell wieder ein Ikeamöbelstück mein eigen nennen werden ist bei meiner moentanen Laune fraglich.

Mehr…

Shit happens

21. August 2008 Rene 6 Kommentare

Da macht man mal ein Update und denkt sich nichts böses und …
was soll ich sagen, ich habs kaputt gemacht. *g* Zum Wochenende wirds wieder hybsch, also nur Geduld. ;-)

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63.400

24. Juni 2008 tw_24 Keine Kommentare

Gesetzt, die Inflation tut im nächsten Jahrzehnt, was immer sie zu tun beliebt, ist es vielleicht ratsam, eine Vorbestellung zu tätigen ;-) …

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… Admin sein dagegen sehr!

3. Mai 2008 Rene Keine Kommentare

Er wollte mich erschlagen. “Ich hau Dich aufs Maul, Du Sau!” brüllte es mir entgegen, “Du dummer Sack, Duuuuu Arsch!” Nunja, was den Vorzeigefall eines Superforenadmins so erzürnte wusste ich genau, hatte ich ihm des morgens doch nicht nur den Zugang zum Admincp des Forum der Supertrucker entzogen, ich hatte auch all seine mühevollen Änderungen, für die er bestimmt ein Paar Stunden brauchte rückgängig gemacht. Auch seine liebevolle Ankündigung ging, kaum das ich sie erblickte, übern Jordan. Und trotzdem, nach nur einem Satz wurde der Gutste mehr als Kleinlaut. Mehr…

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Nachgefragt: Darf die Polizei …

8. Januar 2008 Rene 3 Kommentare

StVO §23 Abs. 1a Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist. Soweit die Theorie, die Praxis sieht meisst anders aus. Nicht selten hab ich mich schon selbst erwischt, obgleich mich kaum etwas mehr nervt als mein Handy, und erwischt – leider nicht von mir selbst – wurd ich auch schon. Mehr…

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Versenden Sie Ihre E-Mails HTML-formatiert !!

25. Oktober 2003 Rene Keine Kommentare


ScreenshootDie tollen neuen Mailprogramme der noch tolleren neuen Browser bieten die Möglichkeit, die E-Mail im HTML-Format zu schreiben. Zögern Sie nicht, dieses zu nutzen.
Endlich können Sie Farbe und verschiedene Schriften in Ihre Texte einbringen undGrafiken können auch ganz einfach eingebunden werden. Falls jemand noch nicht das neueste Mail-Programm besitzt, kann er sich ja die Wörter immerhin noch aus dem Quellcode mühsam zusammensuchen – selber schuld.

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