Bestimmt können die Vorratsdatenspeicherungs-Speicher nichts mehr speichern:
“Kunden des Mobilfunkanbieter T-Mobile können seit etwa 15.45 Uhr nicht mehr mit ihrem Handy telefonieren. In Deutschland sind 39 Millionen Mobilfunkkunden betroffen, sagte ein Telekom-Sprecher auf Anfrage unserer Redaktion. Betroffen sind auch Kunden anderer Anbieter, die auf das D1-Netz zurückgreifen.”

Ein “Sportschütze” verwechselte heute Gericht mit Schießstand und Menschen mit Zielscheiben. Aber es war “kein Amoklauf”:

Welch ein Glück.
Bayrisches Staatsminiterium des Inneren
Pressemitteilung Nr. 127/09
Innenminister Joachim Herrmann: Keine Geschäfte mit Tötungstrainingssoftware
Innenminister Joachim Herrmann begrüßt, dass sich die deutsche Medienwirtschaft bei der erstmaligen Verleihung des deutschen Computerspielpreises heute in München für die Entwicklung kulturell und pädagogisch wertvoller Spielekonzepte und -inhalte ausgesprochen hat. Er will die Absichtserklärungen, für Qualität bei Computerspielen zu sorgen, beim Wort nehmen: “Ich fordere die Computerspielbranche auf, den schönen Worten endlich Taten folgen zu lassen und auf Herstellung und Vertrieb von Killerspielen in Deutschland freiwillig zu verzichten. Killerspiele gehören bislang zu den intensiv beworbenen Hauptumsatzträgern der Branche. Mit derartiger Tötungstrainingssoftware, die zum Beispiel von der US-Army zur Vorbereitung von Soldaten auf Kampfeinsätze verwendet wird, dürfen in Deutschland keine Geschäfte mehr gemacht werden.”
Für Herrmann ist es wissenschaftlich klar erwiesen, dass der andauernde Konsum derartiger Spiele, in denen Gewalt und Brutalität anders als bei Filmen aktiv ausgeübt und gesteuert wird, die Gewaltbereitschaft fördert und die Fähigkeit, Mitleid zu empfinden, verkümmern lässt. “Damit sind derartige Spiele eine der Ursachen für die erschreckende Jugendgewalt und auch für Amokläufe, in den Szenen aus Killerspielen in die Realität übertragen werden.” Mit großer Sorge sieht Innenminister Herrmann auch die Suchtgefahr, die von derartigen Spielen ausgeht. “Immer mehr Kinder und Jugendliche versinken täglich stundenlang in dieser virtuellen Gewaltwelt. Für Schule und Ausbildung haben sie keine Zeit mehr und drohen, so für unsere Gesellschaft verloren zu gehen. Leider habe viele Eltern überhaupt keine Vorstellungen davon, welchen dauerhaften Schaden ihre Kinder hier nehmen.” Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt.
Im original Wortlaut. Das zu kommentieren verbietet sich, den Hermann zu verbieten nicht.
So titelt Bild Online. Die scheinen was zu wissen. *g*
Also wenn’s nach mir geht soll die Merkel es machen und da mal ihre Abwrackprämie … ach lassen wir das. *g*

Quelle Bild.de
Beim Staatsunternehmen Deutsche Bahn geschahen offenbar Dinge, die mit Leibeigenschaft viel, mit halbwegs demokratischen Spielregeln hingegen herzlich wenig zu tun haben. Sie sind Grund genug, daß nach Gewerkschaften nun auch die deutsche Regierung, wie es heißt, “auf Distanz” geht zu ihrem Bahnchef, der da Hartmut Mehdorn heißt und gar nicht fassen will, was ihm geschieht.
Ein Nachfolger wird gesucht, und zwar so:
“Auch die CSU wendet sich offenbar ab. Am späten Freitagabend soll sie den früheren bayerischen Wirtschaftsminister Otto Wiesheu als Übergangskandidaten vorgeschlagen haben. Die SPD hatte dem Vernehmen nach Verkehrs-Staatssekretär Achim Großmann (SPD) gefragt, ob er Mehdorns Posten übernehmen wolle. Dieser habe jedoch abgesagt, hieß es. Nun werde ein fähiger Manager aus der Wirtschaft gesucht, hieß es in Regierungskreisen.”
Hätten nicht vorher noch Fähige befragt werden können, die ihre Qualifikation durch den Eintritt in eine der anderen politischen Parteien schon ausreichend bewiesen haben?
In der gestrigen Aktuellen Stunde unter dem natürlich irreführenden Titel “Bekämpfung der Kinderpornografie im Internet” sprach Wolfgang Bosbach im Bundestag für die Unionsfraktion über die Bereitwilligkeit verschiedener Provider, mitzumachen beim ausgerufenen Kampf, der tatsächlich keiner ist, soll doch nur verborgen werden, was nicht gefällt:
“Es geht nicht nur, aber zunächst darum, dass wir mit den Providern Verträge abschließen. Das soll in den nächsten Tagen geschehen. Deswegen sollte man noch einmal die benennen, die bereit sind, eine solche Unterzeichnung zu leisten: Bis zur Stunde sind das Telekom, Vodafone/Arcor, Telefónica und O2. Daneben gibt es noch zwei Provider, die auf dem Wege sind und sich ein bisschen beeilen sollten: Das sind Kabel Deutschland und Hansenet/Alice. [..]
Bis zur Stunde sind United Internet/1&1, Freenet AG und Versatel nicht dazu bereit. Wir sollten sie dringend darum bitten, sich einer Vereinbarung nicht zu verschließen.”
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Wahlcomputer als Ersatz für die Stimmabgabe auf Papier, urteilte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Morgen, seien verfassungswidrig, da Programmierfehler oder Manipulationen nur schwer nachweisbar seien und damit die Öffentlichkeit der Wahl nicht gewährleistet sei.
Da Programmierfehler oder Manipulationen bei dem nun erfolgreich beanstandeten Einsatz von Wahlcomputern im Rahmen der letzten Bundestagswahl indes so wenig nachgewiesen werden konnten wie ordnungsgemäßes Funktionieren, beschlossen die Verfassungsrichter, daß es an der Wahl selbst nichts auszusetzen gebe.
Das ist Logik.
Nun haben – durchaus erwartungsgemäß – die Öko-Freaks in Hamburg, wo sie sich GAL nennen, gezeigt, was in “Bündnis 90/Die Günen” steckt. Weil Macht ja so toll ist, nickten sie den Bruch eines ihrer Wahlversprechen ab. Ein Kohlekraftwerk, eine Dreckschleuder, wird mit ihrem Segen gebaut und betrieben. Letzteres, das verkaufen sie tatsächlich als “Sieg”, zwar nicht immer mit voller Kraft, aber wer einerseits den “Klimawandel” zumindest bremsen will, kann das nunmal andererseits nicht glaubwürdig mit gedrosselten neuen Dreckschleudern.
Gut, vielleicht werden die Grünalternativ-Machtgeilen ein paar Radwege durchsetzen in Hamburg, und das ist dann bestimmt eine ganz, ganz tolle Leistung, für die sie sich loben werden. Tatsächlich gemessen an ihren eigenen Ansprüchen sind sie jedoch nur lächerlich – und grandiose Wahlbetrüger. Für Macht opferten sie Grundsätze, in der Realität der dann mit etwas dreckigerer Luft gesegneten Metropole bekommen sie freilich herzlich wenig Macht, man sieht es deutlich daran, wie sie ihr Wahlversprechen jetzt durchsetzen. So schützt man Umwelt, wahrlich.
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ermittlungsbehörden, die wohl weitgehend auf ganz herkömmliche Methoden setzen mußten, ist es gelungen, Händler, Weiterverkäufer und den einen oder anderen Konsumenten einer Chemikalie zu finden, die als Droge mißbraucht werden kann.
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Es ist – mal wieder – soweit: Den Arabern“Palästinensern” in Gaza droht, glaubt man ihrer Propaganda, eine humanitäre Katastrophe. Sie haben keinen Strom mehr. Und verantwortlich dafür soll, natürlich, das “zionistische Krebsgeschwür” sein, das in zivilisierteren Gegenden als Israel bekannt ist, hat es doch als Reaktion auf andauernden und in den letzten Tagen intensivierten Beschuß mit Kassams und Mörser-Granaten seine Treibstofflieferungen nach Gaza eingestellt. Es ist nur folgerichtig “das wichtigste Kraftwerk der Region seit Sonntagabend außer Betrieb”.
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Im Vereinigten Königreich ‘verschwindet’ manches, was staatliche Stellen zuvor mit sicher viel Engagement sammelten. Die Suche nach 25 Millionen verlorenen Datensätzen über Empfänger von Kindergeld wurde inzwischen aufgegeben, nach einer Festplatte mit den Daten von 3 Millionen Fahrschülern wird vermutlich noch gesucht. Die Behörden haben aber auch gute Nachrichten: Bisher sei mit den Daten kein Mißbrauch betrieben worden.
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Klerikal-Hooligan Hassan Nasrallah, Anführer der vom Iran ausgehaltenen Hisbollah, nannte die erste (offizielle) Reise George W. Bushs nach Israel einen “schwarzen Tag für Araber und Muslime”. Dieser sei nämlich gekommen, um den 60. Jahrestag der Unabhängigkeit “eines Staates zu feiern, der nicht das Recht hat zu existieren”.
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… und das will ich sehen. :D Mehr…
Wissenschaftler sind manchmal sehr seltsam. An der Hebräischen Universität zu Jerusalem kommt in einer von der Uni prämierten Untersuchung Tal Nitzan, sie erstrebt den Doktortitel, zu einem bemerkenswerten Schluß: “Das Ausbleiben organisierter Vergewaltigungen [palästinensischer Frauen] durch israelisches Militär ist eine alternative Taktik, politische Ziele zu erreichen.”
Verwünscht sei der Elfenbeinturm, der solcherlei Unfug gestattet, unterstellt die Autorin der Untersuchung doch, daß, wenn man sie nur ließe, israelische Soldaten über Frauen herfallen würden, die Barbaren aber vermutlich mittels Geheimbefehl davon abgehalten werden. Und das, so die steile These Tal Nitzans, sei nicht nur Taktik, sondern auch noch höchst rassistisch, “diskriminierend” gar. Mehr…
Vor gut vier Monaten erschien in The New Republic, 1914 als eine linke Zeitschrift gegründet, unter dem Titel Shock Troops (Stoßtruppen) ein Beitrag eines im Irak eingesetzten US-Soldaten, der als Baghdad Diarist unter dem Pseudonym Scott Thomas schon mehrfach für das Blatt geschrieben hatte. In diesem Beitrag berichtete er von eigenem besonders unwürdigem Verhalten und über verrohte Kameraden. Mehr…
Ja, ich weiss, das werden wir nie im Impressum der Berliner Ausgabe der Bild lesen. Aber die grad per Bürgerentscheid bestimmte Umbenennung eines Teiles der Kochstr. in Berlin, an der auch der Axel Springer mit seiner gleichnamigen Strasse anreinert, ist schon sehr geil. Sehr sehr geil. *lach*
Quelle
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