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Artikel Tagged ‘dummheit’

*wuhaa*, oder wir ziehen mal eben schnell um

10. April 2010 Rene Keine Kommentare

Es hätte alles so einfach sein können. Man bestellt sich einen neuen Server, holt sich Plesk auf den Screen und ruppt mal eben alles nacheinander rüber. Hey, das hat auch geklappt, für etwa 99% aller Sachen die da waren. Aber ausgerechnet die ForenNews, die wollten nicht. Über die letzten rund 10 Jahre hat sich aber auch viel Zeuch gesammelt, rund 2GB Gedöhns. Dazu noch ein wenig Zeitmangel, und schon liegt so eine Seite als Webzombie da.

Nun hab ich mich erstmal von vielem Zeug getrennt, was leider zur Folge hat, dass viele Link zu Bildern ausserorts ins Leere laufen. Aber letztlich find ich das auch nicht so tragisch. Die FN laufen wieder, und nur zwei Artikel sind verlustig gegangen, die trag ich dieser Tage noch nach. Hier gehts also weiter. ;-)

Kein guter Rat

12. Juli 2009 Rene 3 Kommentare

Ich kann nicht mal sagen, warum ich heute Morgen darauf kam im Bereich Kraftfahrtbundesamt und ähnlichen Info-Seiten rumzuwühlen, weist mein Punkte-Konto in Flensburg seit ca. 1,5 Jahren ein einsames Pünktchen auf und gemeinhin verhalte ich mich im (Strassen-) Verkehr seit Jahren so, dass das Risiko möglichst gering ist eine größere Anzahl anzusammeln. Mehr…

4 Fragen, 4 Antworten

28. April 2009 Rene 3 Kommentare

*Riiiinggggg* Türklingel

Zwei mäsig gepflegte Herren Anfang 20 stehen vor der Tür und fragen freundlich, nach den szeneüblichen überschwenglichen Begrüßen, ob man an einer Umfrage teilnehmen würde, es wären nur 4 kurze Fragen. Das Protokoll:

Frage 1: Würden Sie an einer Umfrage teilnehmen zum Thema integration von ehemaligen Dogenabhängigen.

Antwort 1: Ja

Frage 2: Sind Sie dafür, dass Drogenabhängige mit Methaon therapiert werden?

Anwort 2: Ja

Die eine Person fuchtelt komisch mit seinem Schmierzettel, der den Fragebogen darstellen soll, rum.

Frage 3: Haben Sie einen Tisch für uns?

Antwort 3: Nein!

Frage 4: Wegen dem Datenschutz dürfen wir nicht im Hausflur fragen, können wir nicht rein gehen? Wir sind auch Stubenrein und beissen nicht. (Das hat der wirklich gesagt!)

Antwort 4: NEIN, Du Spacken!

Unglaublich, was sich so mit Zeitung drücken sein Geld verdienen muss. *g*

Joachim Herrmann: … auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie

1. April 2009 Rene 3 Kommentare

Bayrisches Staatsminiterium des Inneren
Pressemitteilung Nr. 127/09

Innenminister Joachim Herrmann: Keine Geschäfte mit Tötungstrainingssoftware

Innenminister Joachim Herrmann begrüßt, dass sich die deutsche Medienwirtschaft bei der erstmaligen Verleihung des deutschen Computerspielpreises heute in München für die Entwicklung kulturell und pädagogisch wertvoller Spielekonzepte und -inhalte ausgesprochen hat. Er will die Absichtserklärungen, für Qualität bei Computerspielen zu sorgen, beim Wort nehmen: “Ich fordere die Computerspielbranche auf, den schönen Worten endlich Taten folgen zu lassen und auf Herstellung und Vertrieb von Killerspielen in Deutschland freiwillig zu verzichten. Killerspiele gehören bislang zu den intensiv beworbenen Hauptumsatzträgern der Branche. Mit derartiger Tötungstrainingssoftware, die zum Beispiel von der US-Army zur Vorbereitung von Soldaten auf Kampfeinsätze verwendet wird, dürfen in Deutschland keine Geschäfte mehr gemacht werden.”

Für Herrmann ist es wissenschaftlich klar erwiesen, dass der andauernde Konsum derartiger Spiele, in denen Gewalt und Brutalität anders als bei Filmen aktiv ausgeübt und gesteuert wird, die Gewaltbereitschaft fördert und die Fähigkeit, Mitleid zu empfinden, verkümmern lässt. “Damit sind derartige Spiele eine der Ursachen für die erschreckende Jugendgewalt und auch für Amokläufe, in den Szenen aus Killerspielen in die Realität übertragen werden.” Mit großer Sorge sieht Innenminister Herrmann auch die Suchtgefahr, die von derartigen Spielen ausgeht. “Immer mehr Kinder und Jugendliche versinken täglich stundenlang in dieser virtuellen Gewaltwelt. Für Schule und Ausbildung haben sie keine Zeit mehr und drohen, so für unsere Gesellschaft verloren zu gehen. Leider habe viele Eltern überhaupt keine Vorstellungen davon, welchen dauerhaften Schaden ihre Kinder hier nehmen.” Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt.

Quelle

Im original Wortlaut. Das zu kommentieren verbietet sich, den Hermann zu verbieten nicht.

Hifi-Forum: Nur noch einmal Kasse machen?

21. März 2009 Rene 1 Kommentar

bassbox.jpgDas folgende könnte man an sich stehen lassen und das Thema wäre schon wieder durch.

Wir betreiben das HIFI-FORUM nebenberuflich. Durch die Größe des Forums entstehen mittlerweile allerdings zeitliche Aufwände wie ein Vollzeit-Job, die man nach Feierabend bzw. am Wochenende leisten muss. Von Freizeit bleibt leider nicht mehr viel übrig. Da das kein Dauerzustand sein kann, haben wir uns schweren Herzens zu diesem gravierenden Schritt entschlossen.

Nun ja, bis hierher ist es die übliche Jammerei von Menschen die sich an “ihrem” Forum satt gesehen haben, oder es nicht den Zweck erfüllt den es sollte und man müsste nicht weiter was darüber schreiben. Es folgen die üblichen Verabschiedungsthreads, Ideen zur Übernahme durch die Community oder den Weihnachtsmann, PN oder Mails mit Kontaktdaten werden verschickt und sogenannte wichtige Threas auf die Platte gesaugt. Dann folgen noch die unvermeidlichen “Ausweichboards”, und davon hat das Hifi-Forum auch ein paar Kandidaten.

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Vertragswerk: Tote zahlen etwas länger

5. März 2009 Rene Keine Kommentare

Herbert L. ist tot. Nun ja, das ist nicht schön und allenthalben wird sowas durchaus als ziemlich endgültig angesehen. Aber nur weil jemand sich von der Gemeinschaft der Lebenden abkoppelte, endet ja ein Vertrag nicht, zumindest scheinen das ein paar besonders hartnäckige Unternehmer so zu sehen.

Ich hab Herbert nie kennen gelernt. Leider vielleicht, oder is’ halt so. Herbert wurde vor etwas über achtzig Jahre als erstes von drei Kindern in die Zeit des zweiten Weltkrieges geboren, hat in seiner Jugend Maurer gelernt, und arbeitete in seinem Leben in Dutzenden Jobs, so dass es zumindest für eine akzeptable Rente reichte. Ein zwei gescheiterte Ehen, wer weiß das schon so genau, keine Kinder, und seiner Nichte und deren Brüder bleibt er lustiger und verständnisvoller Onkel im Gedächtnis.

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