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Kai, der Blogger
Guten Tag, meine Damen und Herren. Das Ende einer Epoche. Heute morgen fand ich auf meinem Schreibtisch wieder einen Brief der Genossen. Leider wurde mein Antrag auf außerordentliche Mitgliederversammlung (muhhaaahh) Genossenschaftssitzung abschlägig beschieden. Was ich verkraften kann. Denn nach allem was ich höre, hat die Freiheit der Kunst und Satire obsiegt.
Die taz darf ihren Pimmel behalten – die Mehrheit der Redaktion hat sich standhaft (hihihi) gegen die Amputation (lol) gewehrt. Ich gehe also davon aus, dass der Vorstand demnächst auch förmlich den Schwanz einzieht (hahahaha) den Beschluss zur Beschneidung (pruuuuust) des öffentlichen Raumes zurücknimmt. Oder?
Okay. Das waren dann auch genug Lacher zum Thema. Betrachten wir die Diskussion als erledigt.
Ich fang eigentlich ungern mit Zitaten an, aber das da, also das blödsinnige Gefasel mit viel Muhahaha, prust und hihihi kommt nicht aus irgend einen l33t3n Chan, oder aus irgeneinem Forum wo sich die vornehmlich hormongesteuerte Jugend über erste Fummelversuche unterhalten.
Nein, das hab ich grad im Blog des Herrn Kai Diekmann ausgebudelt. Also ich war immer weit davon weg, die Bild als ansatzweise seriös anzusehen, aber das der Vorturner so weit aus der Spur läuft erstaunt selbst mich.
Aber immerhin ergänzt er sich damit wunderbar mit seinen Kommentatoren.
http://www.kaidiekmann.de/idiot-groskotz-nicht-der-aller-klugste/2009/10/27/#more-2572
Deutsche Qualitätsmedien: Dümmer als “Palästinenser”
Am 19. November tickerte Associated Press (AP) über Pläne der Stadtverwaltung Jerusalems, für arabische Bewohner der israelischen Hauptstadt 5.000 Wohnungen zu errichten.
“The Jerusalem municipality on Thursday issued a statement detailing plans to build 5,000 new housing units for Palestinians in three neighborhoods in the eastern sector.”
Die “palästinensische” Maan News Agency berichtete am gleichen Tag Einzelheiten:
“Israel’s Jerusalem Municipality on Thursday publicized plans to build 5,000 housing units for Palestinians.
The construction proposals, which had yet to be approved by any local or district community, were aimed to build houses for Palestinians largely in Tel Edassa ad As-Sawarha.
Smaller plans were being considered for Deir Al-Amud and Al-Muntar in Beit Safafa, near the Gilo settlement, according to news release circulated by the municipality. Between 50 to 72 houses were being planned for construction in Abu Tor and Tzur Bahker, both in East Jerusalem, the release stated.”
In deutschsprachigen Qualitäts- und sonstigen Medien beschäftigte man sich am Donnerstag und Freitag auch mit dem Thema Wohnungsbau, hatten doch der US-Präsident Barack Hussein Obama, der UN-Chefsekretär Ban Ki Moon und die EU zuvor dargetan, daß die Errichtung von 900 Wohnungen in der Hauptstadt Israels wahlweise “illegal” sei, “sehr gefährlich” oder mißbilligt werde, sollen in sie doch jüdische Bürger einziehen.
Der Tagesspiegel aus Berlin etwa bot ein gewiß hochkarätiges “Expertenteam” auf, das unter der Überschrift “Was bedeutet Israels Schritt für den Frieden?” nicht darlegte, daß es um Pläne der Stadtverwaltung Jerusalem geht, aber durch seine Befassung mit dem Thema immerhin deutlich machte, daß Wohnungen für den Weltfrieden wohl so gefährlich sein können wie Atomwaffen in der Hand von Mullahs.
Wer so sensibel reagiert auf das Risiko, das 900 Wohneinheiten sind, sollte man meinen, wird die Gefahr, die von 5.000 Wohnungen ausgehen kann, erst recht angemessen würdigen wollen – allein schon aus Gründen der Ausgewogenheit in der Berichterstattung. Befragen wir mal die Suchmaschinen ausgewählter Exemplare der deutschen “Qualitätspresse”, die es doch bestimmt mindestens aufnehmen kann mit den Maan News:
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